Der Globalisierungsprozess wird derzeitig von der Verschlimmerung von Armut und Elend für die Hälfte der Menschheit begleitet
Auf Initiative des „Centre de Formation à la Microfinance" (CFM) wurde im Juni 2008 an der ESCEM Tours-Poitiers ein Mikrofinanzlehrstuhl geschaffen. Er wird von PlaNet Finance und ESCEM gemeinsam betrieben und vom PlaNet Finance-Partner SOGETI über einen Zeitraum von drei Jahren finanziert.
Der Lehrstuhl soll eine Verknüpfung von Theorie und Praxis ermöglichen. Daher wird mindestens ein Forschungsschwerpunkt in Verbindung mit Projekten von PlaNet Finance einerseits und aktuellen Entwicklungen im Mikrofinanzsektor andererseits stehen.
Vordergründige Aufgaben werden die Finanzierung der Forschungstätigkeit und die Ermöglichung zweier Forschungsstipendien sein.
Ein weiteres Kooperationsprojekt von PlaNet Finance und ESCEM ist ein Masterprogramm für Mikrofinanz.
Weitere Informationen zur Arbeit des CFM finden Sie auf http://www.formation-microfinance.com/. Bei Fragen können Sie uns gern kontaktieren: contactdeutschland@planetfinance.org.
Die Studie hat ergeben, dass Mikrofinanzen eine der wenigen externen Finanzquellen darstellen, die wirtschaftlich aktiven Armen Ägyptens zur Verfügung stehen. Nur die Finanzierung aus eigenen Ersparnissen hat eine noch höhere Bedeutung. Zudem ergab die Studie, dass Kunden, die seit drei oder mehr Jahren Mikrofinanzen nutzen, im Durchschnitt monatlich 25 % mehr verdienen und zweimal mehr in ihr Geschäft investiert haben als jene, die erst seit kurzem an einem solchen Programm teilnehmen.
Die Studie wurde unter anderem durch die GTZ kofinanziert. Sie kann auf www.planetfinance.org heruntergeladen werden.
Für weitere Information können Sie sich gern an uns wenden: contactdeutschland@planetfinance.org
Die Veranstaltung fand im Rahmen des „Asia Invest"-Projekts von PlaNet Finance statt, dessen Ziel es ist, europäischen Investoren und asiatischen Mikrofinanzakteuren Informationen zur Verfügung zu stellen, um Investitionen in diese Region zu erhöhen, da diese trotz der momentanen gesteigerten Aufmerksamkeit gegenüber Mikrofinanzen weit hinter denen in andere Gebiete der Erde liegen.
Für Fragen zu der Veranstaltung stehen wir gern zur Verfügung: contactdeutschland@planetfinance.org
Durch die Zusammenarbeit mit Greener Recycling ermöglicht es PlaNet Finance Deutschland e.V. die Förderung von Mikrofinanzen direkt mit ökologischem Bewusstsein zu verbinden.
Das Konzept von Greener Recycling ist denkbar einfach: Man schickt ausgediente Handys - egal ob funktionstüchtig oder kaputt - in portofreien Recyclingumschlägen ein. Diese werden anschließend je nach Zustand wiederverkauft oder zerlegt, sodass die Rohstoffe wiedergewonnen werden können. Der Erlös kommt einer wohltätigen Organisation zu Gute.
Mit Ihrer Beteiligung können Sie daher etwas zum Wohle der Umwelt tun und gleichzeitig einen Beitrag für PlaNet Finance Deutschland e.V. leisten. Laden Sie dazu den Flyer unter http://www.greener-recycling.de/Flyer/PlaNet.pdf herunter.
Weitere Informationen zu Greener Recycling finden Sie auf : http://greener-recycling.de
Am 5. Mai 2008 hat Sanabel, das größte Netzwerk von Mikrofinanzinstituten in der arabischen Welt, gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank die 4. FEMIP-Konferenz veranstaltet. Unter dem Titel "Mikrofinanzen im Mittelmeerraum: Was sind die Auswirkungen?" ging es vor allem um den sozialen und finanziellen Einfluss der lokalen Mikrofinanzaktivitäten. In Tunis kamen dazu Experten aus dem Bereich Mikrofinanzen und Investoren der Region zusammen. Jacques Attali, Präsident von PlaNet Finance, war als Gastredner zugegen und stellte sich zusammen mit Sébastien Duquet, Geschäftsführer von PlaNet Finance, die Frage nach dem Einfluss von Mikrofinanzen auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung.
Vom 6. bis 8. Mai wird Sanabel die 5. jährliche Konferenz mit dem Thema "Fördern von Mikrofinanzen in der arabischen Welt: Sozialer Fortschritt durch leichter zugängliche Finanzsysteme" durchführen. Internationale und regionale Experten werden in einen Meinungsaustausch zu den aktuellen Neuerungen der Mikrofinanzbranche und ihren Auswirkungen auf die arabische Welt treten.
Für mehr Informationen zu den Veranstaltungen besuchen Sie bitte die entsprechenden Seiten:
http://www.sanabelnetwork.org/en
http://www.eib.org/infocentre/events/index.htm
Das "Centre de Formation à la Microassurance" (CFM) bietet am 20. Mai 2008 im Sitz von PlaNet Finance in Saint-Ouen (Pariser Region) eine Schulung zum Thema Mikroversicherung an.
Der Begriff "Mikroversicherung" bezeichnet die Anpassung von Versicherungsleistungen auf Kunden mit geringem Einkommen, die keinen Zugang zu klassischen Versicherungsleistungen haben. Mikroversicherung ergänzt die klassischen Leistungen, die Mikrofinanzinstitutionen anbieten. Doch wie kann man zu geringen Kosten versichern?
Ziele der Schulung:
Die Schulung wird von Phillipe Rivers, Präsident von PlaNet Finance Garantee, und Romain Delehaye, Expert Senior von PlaNet Finance, gehalten.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seite von CFM:
PlaNet Finance Deutschland e.V. hat in diesem Monat eine Sonderausgabe des „Global Newsletter PlaNet Finance" herausgebracht.
Der Leitartikel von Manfred Nitsch, Professor am Lateinamerikainstitut der FU Berlin, gibt einen Überblick zum Thema „The challenge of combining social commitment and financial sustainability". Mit der Situation von Mikrofinanzen in Deutschland beschäftigt sich der Artikel des Monats. Weitere Themen wie „Mikrofinanzen und erneuerbare Energien" sowie der „Global Microfinance Investment Congress" im vergangenen Januar werden behandelt.
Besuchen Sie folgende Seite, um den Newsletter herunterzuladen:
Am Donnerstag, den 10. Januar 2008 konnte PlaNet Finance gemeinsam mit Microsoft Unlimited Programme (UP) den Start des neuen Projekts „Schulungen zu Informationstechnologien für Mikrounternehmer" feiern.
Bereits seit 2005 bemühen sich PlaNet Finance und Microsoft gemeinsam, den digitalen Analphabetismus im Senegal zu senken. Dies ist leider bitter nötig: In diesem Land, das seit Mai 2004 zu den 49 am wenigsten entwickelten Ländern der Erde gehört, kommen nach aktuellen Studien der Weltbank auf 100 Einwohner nur 3,08 Computer.
Seit dem Beginn der Partnerschaft im Senegal haben bereits mehr als 450 Mikrounternehmer von den Maßnahmen zur Einführung in die Informationstechnologien und weiterführenden Schulungen profitiert. PlaNet Finance und Microsoft möchten so dazu beitragen, Effizienz, Innovation und Vielfalt der operationalen Prozesse der Mikrounternehmer zu fördern, neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen und unternehmerisches Wachstumspotential freizusetzen. Dies führt zum letztendlichen Ziel: der Erleichterung der Entwicklung wirtschaftlicher Aktivitäten und der Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Laut dem neuesten Bericht der WHO ersterben jedes Jahr mehr als eine Million Menschen an Malaria, davon 80 % in Afrika südlich der Sahara.
Die volkswirtschaftlichen Kosten sind hoch: Studien von Jeffrey Sachs und John Luke Gallup zufolge würde schon eine Verringerung der Krankheitsfälle um 10 % zu einem um 0,3 % höheren Wirtschaftswachstum führen, in Ländern, die besonders stark von Malaria betroffen sind, wäre sogar eine Steigerung von 1,3 % zu erwarten.*
Menschen, die in Malariagebieten leben, erkranken durchschnittlich einmal im Jahr an dieser Krankheit. Die dadurch bedingten Arbeitsausfälle und Todesfälle bremsen auch die Entwicklung von Mikrounternehmen stark. Die Mikrofinanzinstitutionen, die Mikrokredite gewähren, sind sich dieser dramatischen Situation durchaus bewusst und integrieren zunehmend die Problematik, indem sie Mikroversicherungsprodukte anbieten.
Im Rahmen des Programms "Mikrofinanzen und Gesundheit", finanziert von Sanofi-Aventis und durchgeführt von PlaNet Finance, fand am 10. bis 14. Dezember 2007 eine Schulung für die ersten 125 Frauen in Tamatave statt. Mit dem Programm sollen Grundkenntnisse über Malaria, Überträger, Prävention, Symptome und fachgerechte medizinische Versorgung vermittelt und gefestigt werden.
Die Schulung, gehalten von einem Arzt und einem Mitglied des INSPC (Institut National de Santé Publique et Communautaire), wurde in Zusammenarbeit mit OTIV "Zone Littoral" organisiert. Die Frauen, die daran teilgenommen haben, sollen wiederum etwa 40 Mitglieder ihrer Gemeinschaft und ihrer Kreditgruppe für die Risiken dieser Krankheit sensiblisieren. Um sie bei dieser Aufgabe zu unterstützen, erhalten sie während der Schulung Unterrichtsmaterialien.
* Quellen: WHO / Gransi
Finanziert vom Planungsministerium Jordaniens und der Internationalen Kooperation (MOPIC) hat PlaNet Finance zwischen November 2006 und September 2007 eine Studie mit sieben jordanischen Mikrofinanzinstitutionen (MFI) und ihren Kunden durchgeführt, um die Wirkung des Mikrofinanzsektors in diesem Land zu bewerten.
Die Ergebnisse der Studie wurden am 13. Dezember 2007 in Amman präsentiert. Sie geben ein detailliertes Bild der sozioökonomischen Besonderheiten der jordanischen Mikrounternehmer und ihres Bedarfs nach Finanzdienstleistungen, der Gründe für Unzufriedenheiten bei Kunden der MFI und ihrer Wahrnehmung der Mikrofinanzen auf ihre persönlichen Lebensbedingungen.
Die Studie belegt zudem die bedeutende Rolle der MFI Jordaniens, da sie die einzige Finanzquelle darstellen, die der Gruppe der wirtschaftlich aktiven Armen zur Verfügung steht. Sie streben danach, durch ihre eigene Tätigkeit ein Einkommen zu erzielen, sind aber vom Finanzsystem ausgeschlossen.
Die vollständige Studie kann in Englisch unter http://www.planetfinance.org/ heruntergeladen werden. Bei weiteren Fragen können Sie sich gern an uns wenden.